Gemäß den Planungen begannen die diesjährigen ausländischen Frühjahrslehrgänge mit einem 1-wöchigen Aufenthalt in Frankreich. Vom lokalen Verantwortlichen, Pascal Olivier (43 Jahre, circa 30 Jahre Aikido Praxis) erhielten wir frühzeitig die Nachricht, daß alle Vorbereitungen getroffen seien und daß alle mit großem Enthusiasmus dem ersten französischem Tendoryu Lehrgang entgegensehen. Pascal ist jemand, der sein ganzes Leben dem Aikido gewidmet hat, und er ist eine Persönlichkeit mit reinem Herzen. Neben seiner Bescheidenheit ist er auch ausgesprochen beharrlich, und er ist ein Charakter, der um keinen Millimeter nachgibt, wenn er von etwas nicht überzeugt ist. Er hatte bereits alle Dinge wie Datum und Zeiten des Lehrganges und eigentlich auch die Auswahl des Lehrgangsortes, PR usw. abgeschlossen.
Die Karateschule Shiramizushuyokaikan (shiromizu = Wasserfarbe nach dem Reiswaschen, shuuyou=Selbstdisziplin, kaikan=Versammlungshalle) liegt etwa 30km nördlich von Tokyo in der Präfektur Saitama im Distrikt Kitakatsushika in der Stadt Sugito.
Heutzutage bei der weit fortgeschrittenen Internationalisierung ist auch für die Japaner ein Persönlichkeitstraining notwendig geworden, das dem Entwicklungsfluß der Welt angemessen ist. Aber ist es fraglich, ob das japanische Erziehungssystem diesen Ansprüchen genügen kann.
Das heutige Interview findet mit Frau Hiroku Tai statt, die seit ihrer Studienzeit fleißig Aikido studiert und gegenwärtig bei der japanischen Kulturbehörde arbeitet. Es ist typisch, daß in der Welt des Aikido und bei Behörden oft die Einstellung vorzuherrschen scheint, daß wir in einer Männergesellschaft leben, und sehen wir uns nicht häufig mit der Frage konfrontiert, was für eine Einstellung die Frauen dazu haben? Weiterhin erfuhren wir vieles vom Gesicht der Kultur bis zu den Gedanken zur Zukunft Japans. Meine Damen, das ist Pflichtlektüre!
Wie war das Aikido von O-Sensei?
Hier folgt das zweite Produkt aus der populären Serie ‚Geist und Techniken des Begründers Ueshiba’ in Englisch.